Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2025 ist der erste seiner Art. Hui, was war das für ein Jahr!
Der Titel „Ein Jahr wie ein halbes Leben!“ ist ernst gemeint.
Beim Zurückblicken und ehrlichen Bilanzziehen wurde mir erst bewusst, wie tiefgreifend dieses Jahr wirklich war.
2025 war Metamorphose.
Laut, leise, fordernd und vor allem: näher an mir selbst als je zuvor.
Dieser Jahresrückblick ist mein erster und vielleicht auch der ehrlichste Text, den ich je geschrieben habe.
Beim Zurückschauen wurde mir klar, wie viel sich verändert hat.
Nicht im Außen.
Sondern in mir.
Diese Themen haben mich 2025 geprägt:
Endlich selbstständig!
Juhu! Nach langer Zeit der Vorbereitung habe ich im Oktober 2025 meine Selbstständigkeit angemeldet!
Ich bin so stolz! 😍
Dabei war die Anmeldung herrlich unspektakulär – wie so vieles, wenn man endlich dort ankommt, worauf man ewig hingearbeitet hat. Da wird der große Meilenstein plötzlich pupsnormal und das ist wundervoll befreiend.
Der Schwerpunkt meiner Selbstständigkeit sind psychologisch-systemische Beratungen in Bezug auf deine Kommunikation und dein Leben.
Gemeinsam schauen wir uns an, welche Herausforderungen im Leben du zu bewältigen hast, wo du vielleicht gerade feststeckst und wie du da raus kommst. Mein Blick richtet sich nicht nur auf dich, sondern auch auf deine Umgebung – das ist der systemische Part.
Kommunikation findet zwischen mindestens zwei Systemen statt. Du als Mensch bist dein eigener kleiner Planet – oder dein eigenes System. Je nach Sichtweise. Da kann das Leben schonmal ganz schön komplex werden. Lass uns die Komplexität demontieren – Schritt für Schritt, in deinem Tempo – und schauen, wie du deine PS auf die Straße kriegst 🙂
Ein Jahr Pina – gute Laune garantiert
Am 27.11.2024 ist Pina bei uns eingezogen. Ich habe mich im November, als ich sie das erste Mal im Internet sah, schockverliebt. Dann ging plötzlich alles ganz schnell. Besichtigungstermin, Kennenlernen und dann durfte sie auch schon zur Probe bei uns bleiben. Es hat alles super geklappt und wir sind schnell als eine Familie zusammengewachsen. Ja, Pina hat uns zu einer Familie gemacht. Auf ihre ganz eigene, herzerwärmende Art & Weise.
Ich habe mal gehört, dass Hunde Engel sind, die uns geschickt werden. Für mich ist Pina genau das: ein Engel.
Sie hat mir so viel Lebensfreude geschenkt, in einer Zeit, in der es mir ziemlich schlecht ging. Ich hatte 2024 zwei OPs und eine Reha machen müssen. Pina gab und gibt mir Halt. Sie ist so ein freundlicher, aufgeschlossener und agiler Hund. Wir sind schnell zu einem Team zusammengeschweißt. Auf unseren vielen Spaziergängen hat sie mir gezeigt, meine Wahrnehmung für die Umgebung zu öffnen. Wir gehen nicht einfach nur laufen. Wir tauchen ab und lassen gemeinsam die Seele baumeln. Sie macht Hundesachen und ich fokussiere mich auf mich, die Natur, die Ruhe.
Pina hat mir eine neue Art des Lebens gezeigt.
Intensiver, lebendiger, langsamer und frischer.
Sie ist so viel mehr als ein Hund.
Pina ist eine Wegbegleiterin.


Das Mentoring bei Alina
In diesem Jahr habe ich mich das erste Mal 1:1 begleiten lassen.
Es war eine der besten Entscheidung meines Lebens!
Doch von vorn:
Der Frühling bzw. Sommer des Jahres war eine sehr anstrengende Zeit für mich. Anstrengend im Sinne von: durch hüfthohen Schlamm zu waten. Ich hatte so viele Träume und Ziele, doch war ich kaum in der Lage eines davon anzugehen – geschweige denn zu erreichen. Es stand sehr viel auf meiner To-Do-Liste und ich stand sehr unter Druck. Es war aber nicht so, dass mir jemand von Außen Druck gemacht hat – nein, das war ich selbst. Ich hatte mich in meinem eigenen Netz aus Ansprüchen, Erwartungen, Zielen, Träumen und der Realität verheddert, dass ich kaum noch vorn und zurück kam. Ums kurz und knapp zu sagen: Ich hatte mich festgefahren!
Alina und ich kennen uns bereits seit 2021. Ich besuchte sowohl im Juli 2023 als auch im Februar 2024 ihre Retreats und was soll ich sagen: es war pure Transformation. Mir war klar, dass eine Begleitung mit ihr mich über meine Grenzen bringen würde und ich wusste, dass es nicht leicht wird. Doch es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens!
All die vielen tollen Erkenntnisse und die Zusammenarbeit mit ihr haben mein Leben verändert. Wir haben gemeinsam die Beziehung zu mir, meinen Gefühlen und meinem Körper grundlegend erneuert. Es ist ein Prozess in Gang gekommen, der mich Schicht um Schicht meiner Selbst näher bringt.
Alina hat mir eine neue Art zu leben gezeigt.
Aber nicht ein neues Leben auf ihre Art, sondern auf meine Art. Das ist ein ganz wichtiger Unterschied ✨
Statt mir etwas überzustülpen hat sie mir dabei geholfen, meinen eigenen Weg zu erkennen und anzunehmen.
Es ist so wichtig Menschen im Leben zu haben, die dich ein Stück deines Weges begleiten.
Alina war drei Monate intensiv an meiner Seite.
Und es gibt Menschen, die schon lange an meiner Seite sind. Sie sind da, wenn ich sie brauche. Sie sind mein Halt.
Wir brauchen Menschen an unserer Seite – wenn auch nur eine Zeit lang – die uns dabei helfen, unseren Lebensmut (wieder-) zu finden. Das können Freunde sein oder auch Fremde – wie ich.
Mein Blog ist endlich online!
Das ist auch eine Erfolgsgeschichte für sich.
Ich habe ewig mit mir gehadert, mich zurückgehalten, mich gewunden nur um diesen einen Schritt nicht gehen zu müssen.
Weil ich Angst hatte. Angst davor, dass es Menschen nicht interessiert, was ich schreibe. Angst davor, mit meinen Worten sichtbar zu sein. Angst davor, für das verurteilt zu werden, was ich denke, sage und schreibe.
Und weißt du was?
Das alles sind Dinge, die passieren. Es gibt Menschen, die interessiert nicht, was ich schreibe. Es gibt Menschen, die verurteilen mich für das, was ich denke, sage und schreibe.
Es wird immer Menschen geben, die das, was du tust kritisieren. Die Frage ist nur, ob du dich davon aufhalten lässt oder weitermachst. Denn:
Es gibt Menschen da draußen, die es ganz toll finden, was ich mache. Es gibt Menschen, die interessieren sich dafür, was ich denke, sage und schreibe. Es gibt Menschen, die mich feiern für das, was ich tue. Und das ist nur möglich, weil ich mich sichtbar mache, meine Artikel auf meinem Blog schreibe und mich nicht aufhalten lasse.
An dieser Stelle möchte ich euch allen von Herzen D A N K E sagen – für alles.
Juliane Kau
Danke für all die lieben Worte, die mich zu jedem Artikel erreichen. Danke für alle die positiven Rückmeldungen – egal ob auf Social Media, per Mail, als Kommentar unter einem Artikel oder persönlich. Ich freue mich über euch treue Leser*innen und alle, die neu dazu kommen. Schön, dass du da bist!

Die Meilenstein-Momentaufnahme – ganz ohne Konfetti
Alles über mein Studium, Urlaubssemester & Co.
Mein Studium lief in diesem Jahr wirklich sehr gut. Ich habe mein Selbstvertrauen wiedergefunden und mit einer gehörigen Portion Mut und Ehrgeiz bin ich in das Jahr 2025 gestartet.
Meine erste Abgabe hatte ich am 08.01.25, dann kam eine ganze Weile nichts und ab April schrieb ich Klausuren in drei Modulen: Sozialpsychologie, Kommunikationspsychologie und BWL.
BWL war ein absolutes Desaster. Es gibt Teilmodule. Die Basics und die Vertiefung. Ich habe nur die Basics gelernt und bin in dem Glauben in die Klausur, es würden nur die Basics abgefragt. Dem war leider nicht so. Jeder kennt wahrscheinlich den Gag in der jemand erschrocken nach einer Klausur fragt „Es gab eine zweite Seite?!“. Das war ich. Mitten in der Klausur. Es regnete im Sommer in Strömen durch mein offenes Dachfenster. Der Hund bellte unten in der Küche aus Angst vor dem Gewitter. Es donnerte und grollte. Doch ich zog weiter durch. „Noch eine Frage, dann kann ich abgeben“, dachte ich mir. Doch dann öffnete sich die zweite Seite. Shit! Ich gab die Klausur trotzdem ab. Im Endeffekt fiel ich mit 45 Punkten durch. Ich habe also hochgerechnet FAST alles richtig beantwortet. Nur habe ich die Vertiefungsfragen außer Acht gelassen. Das passiert mir kein zweites Mal 😁
Mit dieser kleinen Anekdote begann auch mein Urlaubssemester. Ich habe mich für ein Urlaubssemester entschieden, weil im September meine Hochzeit stattfand und ich viel zu planen und vorzubereiten hatte. Da war kein Platz fürs Studium.
Es ist also quasi so, dass ich von der Uni freigestellt bin, aber noch offiziell Studentin.
Schrödingers Studium – ich bin gleichzeitig Studentin und keine Studentin.
Juliane Kau
Am 01. März 2026 geht es wieder los und ich freue mich schon sehr drauf. Ich habe mit meinem Studium der Kommunikationspsychologie etwas gefunden, für das ich wirklich brenne. Es macht mich glücklich, ich lerne viele interessante Dinge und verwebe das Gelernte mit meinen Erfahrungen und Ansichten. Es wird etwas ganz Spannendes und Neues daraus entstehen. Hach, ich bin schon ganz kribbelig vor lauter Vorfreude.
Verliebt, Verlobt & endlich Verheiratet 💍
Lange habe ich darauf hingefiebert. Als wir uns am 26. Januar 2024 verlobten, sah ich sofort unsere Traumhochzeit vor meinem inneren Auge. Wir hatten schon darüber gesprochen, wie wir heiraten wollten, aber es war nie so konkret geworden, wie in jenem Moment. Pagodenzelte im Garten, weiße Stuhlhussen, grüne Bäume und jede Menge bunte Gäste. So der Plan.
Pläne sind dazu da, um über den Haufen geworfen zu werden.
Juliane Kau
Es kam alles anders. Ende 2025 entschieden wir uns dafür, die große kirchliche Trauung und Feier mit rund 100 Gästen abzusagen. Stattdessen wollten wir im kleinen Kreis die standesamtliche Trauung bei uns zuhause feiern. Du fragst dich sicherlich „Warum?“ – ich erkläre es dir. Offen, ehrlich, persönlich. Here we go!
Dieser Abschnitt ist länger, weil er es sein muss.
In 2024 musste ich mich zwei Operationen unterziehen. Eine geplante OP und eine Notoperation. Ich habe Endometriose und Adenomyose. Bei Endometriose bildet sich Gewebe, dass der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Bei Adenomyose bilden sich diese Zellen in der Muskulatur der Gebärmutter. Seit diesen Operationen ist nichts mehr wie es war. Ich war nach den Operationen in Reha, habe mich aber nicht wieder vollständig erholt. Endometriose ist mehr als nur Periodenschmerzen. Es betrifft meinen gesamten Körper. Ich bin nicht mehr so leistungsfähig, bin schnell erschöpft und darf nur noch 10 kg bis max. 15 kg kurzzeitig heben. Meine Ruhephasen sind länger, meine Schmerzen enorm. Deswegen habe wir uns gegen eine große Hochzeitsfeier entschieden.
Es ist mir nicht wichtig, ob du es nachvollziehen kannst oder nicht.
Es ist mir auch nicht wichtig, mich zu rechtfertigen. Es ist mir wichtig, darüber zu sprechen und Endometriose sichtbar zu machen. Es sind so viele Frauen betroffen. Es sind so viele Leben davon beeinflusst und es gibt so wenig Verständnis dafür. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Zurück zur Hochzeit:
Unseren Tag hatten wir uns schon lange vorher ausgesucht: der 19.09.2025 sollte es werden. Es musste ein Tag sein, der zwischen den Ernten lag. Mein Mann ist Land- und Bauschmaschinenmechaniker. Da musste es ein Tag sein der zwischen der Grasernte, Dreschen und der Maisernte lag. Meine liebste Jahreszeit ist der Spätsommer. Da war die Wahl schnell getroffen.
Und so kam dann der Tag der Tage. Ich war sehr aufgeregt und hatte mich bereits morgen um 7 Uhr morgens geschminkt. Meine Trauzeugin Deniza kam dann um 8 Uhr und wir sind gemeinsam zum Friseur. Während ich dort saß und Tina mir die Haare machte, fuhr Deniza los und holte meinen Brautstrauß vom Floristen und den Anstecker für meinen Mann. Wir waren wirklich auf den Punkt wieder zuhause. Um 10:30 Uhr kam unsere Fotografin Marianna um meine Verwandlung zur Braut zu dokumentieren. Es war alles bereit: Kleid, Schuhe, Schmuck, Blumen, Haare – sogar Pina hat ein neues schickes Halsband bekommen. Ich war ziemlich aufgeregt und froh, so eine tolle Fotografin und meine beste Freundin bei mir zu haben.
Dann war er da: der große Moment in dem sich Braut und Bräutigam das erste Mal gegenüberstehen.
Auf die Minute genau traf auch eine riesige Überraschung ein: unser Brautauto!
Meine Eltern haben für uns die Fahrt zur Trauung und wieder zurück organisiert. Wir wurden in einem wunderschönen Mercedes Cabrio mit einer Vollausstattung aus rotem Leder gefahren. Ein Traum! Doch eine Fahrt in so einem wunderschönen Cabrio ist nur die halbe Miete. Das Wetter muss auch mitspielen. Und das tat es! Auf der Hinfahrt hatte ich noch meine Jeansjacke an. Auf der Rücktour nicht mehr. Es war der schönste Tag der gesamten Woche und unser Hochzeitstag.
Wir haben in der Burg Berum standesamtlich geheiratet. Ein wunderschönes Gebäude mit wunderschönem Park. Nach der Trauung haben wir im Park noch gemeinsam Fotos gemacht. Danach ging es wieder nach Hause. Es war für das leibliche Wohl mehr als gesorgt. Unser Kaminzimmer hatte ich mit großer Unterstützung meiner Trauzeugin, meiner Mama, meines Mannes und meiner Cousine in einen einzigartigen charmanten Saal verwandelt, der einer Hochzeit würdig ist.
Unsere Hochzeitstorte war der krönende Abschluss des offiziellen Teils und wir ließen den milden Spätsommerabend gemeinsam ausklingen.
Trotz allem Übermuts und Glücks war ich gezwungen, gut für mich zu sorgen. Ich zog meine Braut-Dr. Martens aus, legte mich zwischenzeitlich kurz aufs Sofa, nahm meine Medikamente. Trotzdem hatte ich Schmerzen. An meinem Hochzeitstag.
Wie du siehst, ist es nicht „nur Hochzeit“.
Das ist ein radikales JA zum Leben unter neuen Bedingungen.

Meine Highlights in 2025:
- meine Hochzeit 💒❤️
- unser Polterabend 🍽️
– unsere ganze Auffahrt lag voller Stroh. Gerhards Kollegen haben uns einen Feldhäcksler als Bogen mitgebracht und ihn auch benutzt 🤪

- Harry Potter in Concert
– am 14.12.2025 waren Gerhard und ich bei unserem ersten Klassik-Konzert und haben uns live in die Welt von Harry Potter entführen lassen. Moderiert wurde der Abend vom Schauspieler Louis Cordice aka Blaise Zabini, Slytherin


Mein Fazit 2025
Worauf bin ich 2025 stolz?
Ich bin sehr stolz auf meinen Blog.
Ich liebe es Texte zu schreiben, finde immer mehr meinen eigenen Stil und bin sehr stolz darauf, dass ich trotz allem recht regelmäßig blogge. Schön, dass du hier bist ❤️
Ich bin stolz darauf, den Mut aufgebracht zu haben mich zu zeigen. Es war eine besonders große Hürde für mich in die Sichtbarkeit zu gehen und ich habe sie mit Bravur gemeistert. Nichtsdestotrotz braucht es für jeden Text und für jeden Post wieder neuen Mut. Wenn auch nicht mehr so viel, wie am Anfang.
Ich bin stolz auf meine Entwicklung. 2025 fühlt sich wirklich wie ein halbes Leben an. So viel ist passiert. Wenn ich zurückschaue auf die Juliane aus Januar 2025 und jetzt, dann sage ich nur: Chapeau!
Ich bin stolz auf mich!
Das erste Mal in meinem Leben empfinde ich ehrlichen Stolz. Ich mag die Person, die ich bin und erkenne meine Fähigkeiten an. Ja, ich habe eine ganze Menge auf dem Kasten – bin wie ein Schweizer-Taschenmesser – und antworte mit Stolz auf die Frage „Was hast du 2025 auf die Beine gestellt?“ – „Mich. Immer wieder.“

Meine besten Entscheidungen 2025:
- Das Mentoring mit Alina zu buchen 🚀
- ein Urlaubssemester einzulegen und mir mit Luft zum Atmen zu verschaffen. Am 01.03.2026 geht’s weiter! 🎓
- Zu heiraten! ❤️💍
Es war ein Portal und hat unsere Beziehung nochmal auf ein ganz neues Level gehoben. - Mich für mich entschieden zu haben. – Ja, 2x mich in einem Satz ist schon richtig. Ich habe mich 2025 für mehr und klarere Grenzen entschieden. Die Grenzen kamen und Menschen gingen. That’s life.
- Ich habe mich entschieden, mich im Endometriosezentrum des Albertinenkrankenhauses in Hamburg vorzustellen.
Es sind „nur“ 6 Wochen Wartezeit zum Termin und doch zieht sich diese Zeit wie Kaugummi. Stay tuned! 🎗️
Welche Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
- Grenzen setzen ist wichtig!
Es gibt immer Menschen, die davon profitieren, dass du und ich keine Grenzen haben. Ebenjene Menschen finden es blöd, wenn dann plötzlich Grenzen aufgezeigt werden. Lass sie gehen und bleibe bei dir. Für dich! - Fühlen. Halten. Loslassen.
Dieser „Dreisatz“ ist in Fleisch und Blut übergegangen. Fühle es, fühle dich. Halte dich in dem Gefühl, sei für dich da. Dann lass los. 🕊️ - Hund = Persönlichkeitsbooster
Ich habe durch Pina so viel über Selbst-/Führung gelernt. Wahnsinn! - Langsam geht’s am schnellsten.
2025 hat mich gelehrt, dass man nichts übers Knie brechen kann. Es ist viel wichtiger bewusst deinen Weg zu gehen. Langsam. Damit du auch Zeit hast für die schönen Augenblicke am Wegesrand ✨
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin dankbar dafür, meinen besten Freund nun meinen Mann nennen zu dürfen. Ich bin dankbar für dich und unsere Frettchen. Für unsere kleine Fellnasen-Familie. Danke, dass du immer da bist. Danke, dass du mir gezeigt hast, was Liebe ist. Bedingungslos. Danke, dass du jeden meiner Schritte an meiner Seite gehst. Danke, dass du besonders in diesen schweren Zeiten mein beständiger Fels in der Brandung bist. Ich liebe dich, Gerhard! ❤️
Ich bin dankbar für die besondere gemeinsame Zeit mit Alina und meinen Mut dafür, all-in zu gehen!
Ich bin dankbar für die besondere Verbindung mit meiner alten Dozentin und Freundin Kerstin! Danke, dass du mir den Spiegel so ehrlich hinhältst. Danke, dass du immer wieder das Beste aus mir herausholst. Danke, dass du immer da bist. 🫂
Ich bin dankbar für all die schönen Menschen, die mich siegen sehen wollen und mir Halt geben. Besonders in schweren Zeiten.
Ich sehe euch und ich danke euch! 💖
Ich bin unheimlich dankbar für meinen Mut, all das hier und mich immer wieder auf die Beine zu stellen. Damit ermögliche ich mir die kreative Freiheit, die ich mir so lange erträumt habe. Ich bin dankbar für diese Möglichkeit mich kreativ frei zu fühlen.
Ich bin dankbar für all die wunderschönen und unvergesslichen Momente, die ich dieses Jahr erleben durfte, denn das ist LEBEN!


















Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
- Grenzen setzen
Als People Pleaser fühlt es sich an wie ein Todesurteil.. - Nein sagen – zu Freunden
Nicht ganz so gruselig wie Grenzen setzen aber doch eine Herausforderung. 🙃 - All meine Gefühle fühlen
Wenn du vorher viel eingesperrt hast, ist es potenziell schwierig an jene Kellergeister heran zu kommen. Danke Alina, fürs geführte Fühlen lernen. 💖 - Meine Leistungsgedanken loslassen
Es ist immer noch oder immer wieder schwierig, die eigenen Leistungsansprüche fahren zu lassen. Vom TUN ins SEIN zu kommen ist eine Entscheidung, die sich lohnt. 🙏🏼 - Meine Gesundheit aka Endometriose & Adenomyose
Im August 2024 begann mit der ersten OP eine Ärzte- und Krankenhaus-Odysee, die sich bis in den Februar 2025 erstreckte und in einem unmenschlichen Höhepunkt endete. Mit dem Satz „Endometriose? Nein, akute Hilfe ausgeschlossen!“ verließ mich das Vertrauen in die Notfallversorgung und die Mediziner hier auf dem Lande. - meine größte Herausforderung 2025:
Von der (Über-)Analyse ins Fühlen.
Vom Kopf ins Herz.
Vom Verstand in die Verkörperung.
Was lasse ich in 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Frieden um jeden Preis.
Warum? Weil ich diejenige bin, die draufzahlt.

Mein 2025 in Zahlen:
- Anzahl Instagram-Follower: 137
- Webseiten-Besucher in 2025: 433
- Anzahl veröffentlichter Blogartikel: 13 + 1
- Anzahl Newsletter-Abonnenten: 14
- Anzahl veröffentlichter Instagram-Postings: 11
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache:
Ich denke nicht mehr so viel nach, sondern mache einfach.
Wir sterben eh alle – irgendwann.
Da will ich in der Zwischenzeit ein bisschen mehr (er-) LEBEN.
Ich möchte mehr Verantwortung übernehmen für mein Leben, meine Träume, meine Ziele und gleichzeitig offen bleiben für das Leben. Denn das ist es doch, was das Leben ausmacht oder? Dass es dynamisch ist, sich bewegt und wir uns manchmal über Umwege zum Ziel bewegen.
Geht es im Leben zwei Schritte vor und einen zurück siehst du mehr vom Weg.
Juliane Kau
6+3 große Ziele/Projekte für 2026:
- Meinen Mini-Kurs „Sag, was du wirklich fühlst“ launchen
- meine Heilpraktiker für Psychotherapie Prüfung ablegen
- im Studium Systemisch Beratung und Coaching sowie Konfliktmanagement und Mediation absolvieren
- mein Signature-Programm „communicatio ergo sum“ (frei nach Decartes „Ich kommuniziere also bin ich“) launchen
- ich möchte wieder mehr Lebensqualität haben/generieren/du weißt, was ich meine…
Große Hoffnung liegt auf meinem Termin im Endozentrum in Hamburg. - mein Fotoprojekt mit Alina Ende Mai
- Website-Relaunch – mit neuen Fotos und neuem Design 🙂
- ich möchte mehr bloggen. Mein Ziel: 10 Blogartikel pro Kategorie zu veröffentlichen bis Ende 2026
- Neue Kategorie gefällig? Ich möchte mehr über Endometriose aufklären und ihr eine eigene Kategorie widmen „Endometriose mal ehrlich“
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten:
Es wird im Herbst 2026 erste 1:1 Coaching Slots geben. Halt die Augen offen und Ohren gespitzt 🙃
Ich habe richtig Lust endlich ein Buchprojekt zu starten mit dem Arbeitstitel „Meine Gedanken müssen an die frische Luft„. Wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt oder jemand bist, der mit mir arbeiten möchte: Schicke mir gerne eine E-Mail an juliane@julianekau.de
Ich möchte gerne meinen ersten eigenen Podcast starten.
Seit zwei Jahren liegt die Idee zu meinem Podcast in meiner imaginären Schublade. Einen Titel und ein Thema habe ich bereits:
„Von der Kunst am Leben zu sein –
Hier ist der Name Programm!“
Es geht thematisch um alles, was Menschen bewegt: Krisen, Höhenflüge, Fails, Glücksmomente und alles dazwischen. Das wird riesig! 💖🪞🚀
Ich möchte gerne Gastartikel schreiben zu folgenden Themen:
- Kommunikation als Schlüssel zu allem – Warum ist sie so wichtig?
- Kommunikation im Behandlungszimmer
Wenn dich eines der beiden Themen anspricht und du sagst „Hey, das passt gerade thematisch super zu meinem Blog oder Bereich“, dann melde dich gerne über das Kontaktformular oder unter juliane@julianekau.de 🙃
Mein Motto für 2026: Mehr Leben
Mein Motto für 2026 lautet: Mehr Leben.
Ich habe dieses Motto gewählt, weil es genau das beschreibt, was ich mir wünsche: Mehr. Leben.
Ich möchte mehr Kontrolle abgeben und das Leben wieder mehr zulassen. Das Leben so sein lassen, wie es ist. Und wie ich bin. So oft wird uns suggeriert, dass unser Leben bestimmten Regeln folgen muss. Ich pfeife auf diese Regeln!
Mehr Leben bedeutet für mich wieder mehr Blumen am Wegesrand sehen, mehr Pausen auf meinem Weg machen, mehr Genuss und mehr Spaß. Denn ich finde, dass Leben wieder mehr Spaß machen darf.
Häufig erlauben wir uns diesen Spaß und diese Leichtigkeit nicht. Vielleicht hast du auch schon solche Sätze gehört wie: „Das Leben ist kein Wunschkonzert.“ oder „Bald beginnt der Ernst des Lebens.“ oder „Du musst arbeiten gehen. So ist das nun mal.“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“. Damit bist du nicht allein.
Ich habe beobachten können, dass Menschen, die ihr Leben mit Leichtigkeit und Freude leben häufig als komisch, schräg oder anders gelten (um es noch menschlich zu formulieren). Sie werden gemieden, weil sie anders sind und das Leben nicht verstanden haben in seiner Ernsthaftigkeit. Nun, was wäre denn, wenn wir den Spieß umdrehen?
Ich war viele Jahre traurig, erschöpft und zeitweise wirklich verzweifelt. Soll das schon alles gewesen sein? Mal 40, mal 30 Stunden die Woche arbeiten für jemand anderen? Mit Menschen, mit denen man sich arrangieren muss? Egal wie zerstörerisch sie sich verhalten? Mehr Zeit auf der Arbeit verbringen als zuhause bei den liebsten Menschen? Ich sage dir mal, was mir passiert ist: Ich war so beschäftigt mit „dem Ernst des Lebens“, dass ich keine Zeit und Kraft mehr hatte für MEIN LEBEN. Ich war so ausgelaugt und kraftlos, dass ich die Reißleine gezogen habe.
Es war die beste Entscheidung meines Lebens!
Ich habe mich für mich und mein Leben entschieden. Sinnhaftigkeit ist mir sehr wichtig und da ich sie in meinen Jobs nicht finden konnte, folge ich ihr bedingungslos und kreiere mir meine eigene.
Das Feuer in mir war fast erloschen. Nur noch ein Teelicht im Wind, wenn du so willst. Mit jedem Schritt, den ich meinem Herzen folge, lege ich ein Stück Holz dazu. So wurde aus dem kleinen Teelicht in der Dunkelheit ein Lagerfeuer. Es wuchs mit jedem neuen Holzscheit und wurde immer größer. Es wächst auch heute noch. Mit jedem Artikel, jedem Posting, jeder Prüfung, jedem Semester, jedem Gespräch und jedem Innehalten. Schon bald wird es ein Leuchtfeuer sein. 🔥
Mein Motto für 2026 lautet Mehr Leben.
Mehr Leben bedeutet für mich mehr Farben, mehr Herzensmomente, mehr Liebe, mehr Leichtigkeit, mehr Genuss, mehr Spaß – von allem ein bisschen mehr. ✨
Vielleicht ist das alles, was wir wirklich brauchen: den Mut, dem Leben wieder näher zu kommen und wieder mehr zu leben.

Alles Liebe,



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